Es ist Frühling, Zeit, die Terrasse in Schuss zu bringen. Moos und Grünbelag haben sich den Winter über breit gemacht auf den Betonplatten. Das jährliche Säubern mit dem Hochdruckreiniger hat zwar für eine Saison immer Abhilfe geschaffen, aber gleichzeitig das Problem verschlimmert. Denn durch den Abrieb des Betons kann der Schmutz von Jahr zu Jahr tiefer in die Poren eindringen. Damit soll jetzt Schluss sein, die Betonplattenimprägnierung muss her!

Ich ärgere mich schon, dass ich die Imprägnierung nicht von Anfang an aufgetragen habe. Reine Faulheit. Dabei – um es gleich vorwegzunehmen – ist es wirklich kein großer Aufwand, wenn man das richtige Produkt gefunden hat.

Einmal muss der Hochdruckreiniger allerdings noch herhalten, denn der Schmutz auf den Terrassenplatten muss weg, auch wenn dadurch erneut Stein abgerieben wird. Wer will diesen Dreck schon gerne mit imprägnieren?

Das richtige Mittel zu finden macht etwas Recherche nötig, denn vieles klingt erst einmal gut, aber die Bewertungen der Nutzer lassen aufhorchen. Ich entscheide mich für die Steinimprägnierung von Nordicare, sie bietet einen entscheidenden Vorteil: sie soll die Terrassenplatten nicht verfärben und nicht klebrige Stellen hinterlassen. Ein 5 Liter Kanister reicht für unsere rund 35 Quadratmeter große Terrasse.

 

Was die Auftragetechnik angeht, habe ich folgende Ratschläge:

  • Die Terrassenplatten sind grobporig? Dann benutzt einen Flächenstreicher.
  • Die Terrassenplatten sind feinporig und glatt? Dann könnt Ihr die Imprägnierung auch mit der Rolle auftragen.
  • Gänzlich abraten möchte ich vom Aufspritzen der Imprägnierung, der Streuverlust ist einfach zu groß und die Einarbeitung nicht intensiv genug.
  • Die Terrasse ist sauber und trocken? Dann kann es losgehen…

 

Platte für Platte arbeite ich die Imprägnierung mit dem Flächenstreicher ein – nicht nur einfach darüber streichen, sondern mit etwas Druck auf die Platten aufbringen. Da die Flüssigkeit schnell einzieht, sollte man nicht in einem zu großen Radius arbeiten, sondern sich tatsächlich Stück für Stück vorarbeiten.

Nach nicht einmal einer Stunde bin ich fertig und überrascht, dass ich mit den 5 Litern tatsächlich hingekommen bin. Die Terrasse muss nun, bevor sie betreten werden darf, 24 Stunden durchtrocknen.

Einen Tag später lasse ich Wasser auf die Platten fließen und tatsächlich, die Imprägnierung lässt die Flüssigkeit abperlen. Von einer Verfärbung wie bei anderen Mitteln ist auch nichts zu sehen. Wie lange dieser Schutz anhält, werde ich im nächsten Frühjahr bewerten können und den Beitrag dann updaten!

 

 

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